Mantrailing

 

 

Übungsleiter:


Alexandra Backé

Antje Schäfer

Heike Jung




Der Nase nach dem Abenteuer hinterher!

​Stell dir vor, dein Hund bekommt an einer Brille oder einem getragenen T-Shirt kurz Schnupperkontakt – und weiß Sekunden später ganz genau, welchen Weg eine wildfremde Person vor Stunden durch den belebten Park eingeschlagen hat. Das ist Mantrailing: die Königsklasse der Nasenarbeit.
​Beim Mantrailing sucht das Mensch-Hund-Team nach einer bestimmten Person anhand ihres individuellen Geruchs.

Jeder Mensch verliert pro Minute Tausende winzige Hautschüppchen, die wie eine unsichtbare Spur in der Luft und am Boden hängen bleiben. Für uns Menschen unsichtbar – für die Supernase deines Hundes ein glasklarer Wegweiser.


Warum Mantrailing die perfekte Beschäftigung ist


​Egal ob winziger Chihuahua oder stattlicher Bernhardiner, ob quirliger Welpe oder gemütlicher Senior – Mantrailing nutzt das, was Hunde ohnehin am besten können.


• ​Echte Teamarbeit: Du lernst, die Körpersprache deines Hundes „zu lesen“. Du bist nicht der Bestimmer, sondern der Teampartner am anderen Ende der Leine, der seinem Hund vertraut.
• ​Artgerechte Auslastung: Zehn Minuten intensives Trailen machen einen Hund oft müder und zufriedener als ein zweistündiger Spaziergang. Es ist echtes Denksport-Workout!
• ​Selbstbewusstsein für schüchterne Hunde: Wenn der Hund am Ende der Spur die „vermisste“ Person findet und mit seiner Lieblingswurst oder einem wilden Spielzeugspiel belohnt wird, wächst das Ego um drei Stockwerke.

Schon gewusst? Während wir Menschen mit etwa 5 Millionen Riechzellen durchs Leben gehen, besitzt ein Hund je nach Rasse bis zu 300 Millionen. Sie riechen quasi in 3D und können die Vergangenheit riechen!


​Mantrailing ist Adrenalin, Konzentration und pure Freude an der gemeinsamen Arbeit. Wir trainieren in unterschiedlichsten Umgebungen – vom ruhigen Wald bis zum belebten Wohngebiet – immer perfekt angepasst an den Trainingsstand des jeweiligen Teams.

Wichtig zu wissen: Wir betreiben das Mantrailing als reines Hobby. Bei uns steht der Spaß an der gemeinsamen „Jagd“ und die artgerechte Beschäftigung im Vordergrund – wir bilden keine Rettungshunde für Realeinsätze aus.



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